Die devs group entwickelt seit 2019 Backends in Go (Golang) für Schweizer Unternehmen und die Bundesverwaltung. Go-Systeme von uns laufen produktiv im Formularservice des Bundesamts für Informatik, im Bitcoin-Broker der Relai AG (17 Microservices, 11 davon in Go) und im dezentralen GNSS-Netzwerk von onocoy (Echtzeit-Backend mit Go und MQTT).

Wofür wir Go einsetzen

API- und Backend-Entwicklung. REST- und gRPC-APIs, Zahlungs- und Broker-Systeme, Integrationen mit Banken, Börsen und Behördensystemen. Wie wir dabei mit Idempotenz umgehen, steht im Beitrag Idempotenz: das unscheinbarste Feature einer Zahlungs-API.

Microservices und Event-Systeme. Dockerisierte Services mit RabbitMQ oder MQTT, PostgreSQL und sauberer Observability, betrieben auf Kubernetes oder einer einzelnen VM, je nachdem, was das System braucht.

MCP-Server und KI-Infrastruktur. Die Werkzeuge, mit denen KI-Agenten auf Unternehmenssysteme zugreifen, bauen wir in Go; die Details stehen in MCP-Server in Go produktiv betreiben.

Teamverstärkung. Unsere Go-Entwickler arbeiten auch in bestehenden Teams mit, wie beim BIT in Scrum- und SAFe-Strukturen an Systemen der Steuerverwaltung.

Warum Go für kritische Systeme

Go zwingt zu einer Einfachheit, die ein Team nach drei Jahren noch lesen kann: explizite Fehlerbehandlung, ein statisches Binary im FROM scratch-Container, Nebenläufigkeit, die man erklären kann. Die ausführliche Begründung, inklusive der Fälle, in denen wir nicht zu Go greifen, steht in Warum wir kritische Backends in Go bauen.

Häufige Fragen

Übernehmt ihr bestehende Go-Codebasen?

Ja. Wir arbeiten uns in gewachsene Systeme ein, dokumentieren Architekturentscheide und bauen Observability auf, bevor wir umbauen. Bei der Bundesverwaltung tun wir genau das seit Jahren in bestehenden Teams.

Entwickelt ihr auch das Frontend dazu?

Ja, meist mit Vue.js oder Angular. Der ganze Stack steht auf der Seite Backend & Frontend.

Go oder etwas anderes: Wie entscheidet ihr?

Nach dem System, nicht nach Vorliebe. Für rechenintensive ML-Pipelines nehmen wir Python, für native Apps Flutter. Go gewinnt dort, wo ein Backend zehn Jahre laufen und von wechselnden Teams verstanden werden muss.

Fachbeiträge zum Thema

  1. Architektur

    MCP-Server in Go produktiv betreiben

    Was die MCP-Spezifikation vom Juli 2026 ändert: Stateless Core, OAuth statt geteiltem Token, und die Tool-Design-Fehler, die wir am häufigsten sehen.

    Ralph Segi16 Min. Lesezeit

  2. Architektur

    Warum wir kritische Backends in Go bauen

    Nicht wegen der Benchmarks. Wegen dem, was ein Team nach drei Jahren noch versteht.

    Ralph Segi2 Min. Lesezeit

  3. Architektur

    Entscheidungen, die man in zwei Jahren noch versteht

    Architecture Decision Records sind das günstigste Werkzeug gegen Systeme, die niemand mehr erklären kann.

    Robert Pupel2 Min. Lesezeit

  4. Backend

    Idempotenz: das unscheinbarste Feature einer Zahlungs-API

    Netzwerke sind unzuverlässig, Clients wiederholen Anfragen. Warum ein Idempotency-Key kein Detail ist, sondern die Grundlage.

    Ralph Segi2 Min. Lesezeit

  • Engineering im Team

    Die Expertise, die Ihr Team weiterbringt.

    Erfahrene Engineers für KI-gestützte Entwicklung, Go und DevOps. Direkt in Ihrer Codebasis und Ihren Abläufen.

    Team verstärken
  • End-to-End-Entwicklung

    Ihr nächster Schritt beginnt mit einem Gespräch.

    15 Minuten mit Robert. Wir besprechen Ihr Vorhaben, Ihre Ausgangslage, offene Fragen und einen sinnvollen Einstieg in die Zusammenarbeit. Kostenlos und unverbindlich.

    Erstgespräch buchen